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Schwerpunkt Angiologie

Schwerpunkt Gefäßerkrankungen

Im Blutgefäßsystem gibt es drei verschiedene Systeme: Das arterielle, das venöse und das kapillare System. Die Arterien bzw. Schlagadern leiten das Blut vom Herzen weg. Die Venen hingegen führen das Blut zum Herzen zurück. Die Kapillaren sind die Verbindung zwischen den beiden anderen Systemen und sorgen für den Stoffaustausch zwischen Blut und Gewebe. Wichtig ist die Aufrechterhaltung der Blutzirkulation in allen Teilgebieten der Strombahn.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick geben, wie und womit wir Ihnen bei Erkrankungen der Gefäße helfen können.

Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren, wie zum Beispiel Arteriosklerose

Bei der Arteriosklerose verkalken die Arterien, die das Blut vom Herzen in andere Organe weiterleiten. In der Gefäßwand kommt es zu Kalkablagerungen und der Blutfluss kann nur noch eingeschränkt laufen. Dadurch kann es zu einem Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffversorgung des Herzmuskels kommen, der so genannten Koronarinsuffizienz.
Im schlimmsten Fall bildet sich zusätzlich zur Verkalkung noch ein Pfropf (Thrombus), der dann zum kompletten Verschluss und damit auch zum Infarkt führt. Arteriosklerose ist aber auch ein Auslöser für zerebrovaskuläre Erkrankungen (Durchblutungsstörungen im Gehirn).

Hypertonie - Bluthochdruck

Bluthochdruck - in Fachkreisen auch Hypertonie genannt - ist der größte Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Dennoch lauert diese Krankheit oft im Verborgenen, denn 40-50% der Hochdruckerkrankten gelten als noch nicht diagnostiziert. Einen zu hohen Blutdruck spürt man oft nicht und daher ist sich auch kaum jemand der Gefahr bewusst.
Die Klinik für Kardiologie am Klinikum Bielefeld Mitte bietet eine interventionelle Therapie des therapiefraktären Blutdrucks - also jener Form des Blutdrucks, der mit den üblichen Mitteln nicht mehr therapierbar ist. Bei der so genannten renalen Denervation werden Nervenbahnen in den Wänden der Blutgefäße zwischen Aorta und Nieren mittels Hochfrequenzstrom verödet, die an der Entstehung des Bluthochdrucks beteiligt sind. Der Eingriff ist in örtlicher Betäubung von der Leiste aus mit einem Katheter durchführbar.

Eine enge Kooperation besteht mit folgenden Kliniken des Hauses:

Institut für Diagnostische Radiologie

Klinik für Gefäß- und Endovaskular-Chirurgie