Bürger fragen, Ärzte antworten: Neues zur Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs gehört zu den heimtückischsten Krankheiten: Die Betroffenen haben weder zu Beginn ihrer Erkrankung Schmerzen, noch während sich die Krankheit immer weiter im Körper ausbreitet. Wenn sich dann die ersten Symptome wie Blut im Stuhl bemerkbar machen, ist es meistens bereits zu spät. Darum ist Darmkrebs in Deutschland heute die zweithäufigste Todesursache bei den Krebserkrankungen. Lediglich 2,1 Prozent der Frauen und 2,3 Prozent der Männer gehen zur Vorsorge gegen Darmkrebs. Die allermeisten Menschen riskieren lieber den Tod.

Der Bielefelder Proktologische Stammtisch, ein Zusammenschluss von niedergelassenen Fachärzten und Krankenhausärzten aus Bielefeld, der schon seit mehr als 10 Jahren regelmäßige Fortbildungen über Darmerkrankungen für Ärzte organisiert, informiert nun  – im Darmkrebsmonat März – im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bürger fragen, Ärzte antworten“ über das Thema „Darmkrebs – Neues zur Vorsorge!“ mit seinen Mitgliedern, wie man Darmkrebs verhindern kann, was man tun sollte, wenn Familienmitglieder betroffen sind oder man selbst erkrankt ist. Themen und Referenten sind: Darmkrebs – wie macht er sich bemerkbar? (Stefan Kaiser), Darmkrebsvorsorge – macht das Sinn? Was kann ich persönlich machen? (Prof. Dr. Dr. Mathias Löhnert), Wie groß ist das Risiko für Angehörige von Darmkrebspatienten? (Dr. med. Siegfried Heuer), Der Krebs kommt wieder – Metastasen und Rezidiv… was kann man noch tun und macht das überhaupt noch Sinn? (PD Dr. med. Marcel Binnebösel). Die Veranstaltung findet statt am 27. März 2019 um 18 Uhr im Klinikum Bielefeld Mitte, Großer Seminarraum!

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