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Montagsgespräche der Palliativstation: „Normativität narrativer Schemata in der ethischen Diskussion über das Lebensende“

Am Montag 19.2.2018 um 19 Uhr spricht Dr. Michael Coors, theologischer Referent am Zentrum für Gesundheitsethik (ZfG) der Evangelischen Akademie Loccum, Hannover im Rahmen der Montagsgespräche. Er wird sich mit der „Normativität narrativer Schemata in der ethischen Diskussion über das Lebensende“ beschäftigen.

Sterben ist ein Prozess, und wer Prozesse zur Sprache bringen will, der muss von Ihnen erzählen. Wie aber erzählen wir vom Sterben bzw. wie sollten wir davon erzählen? Das vorherrschende Narrativ ist das eines guten Sterbens: Das Leben muss gut zu Ende gehen, das Sterben gut gestaltet werden. So nachvollziehbar es ist, dass niemand sich einen schrecklichen Tod wünscht, so sehr lohnt es sich darüber nachzudenken, welchen moralischen Druck dieses Narrativ eines guten Sterbens auf Sterbende und diejenigen, die sie begleiten, ausüben kann. Der Vortrag konfrontiert daher das verbreitete Narrativ eines guten Sterbens mit einer anderen narrativen Konfiguration der Rede von Sterben und Tod, wie sie insbesondere in der jüdischen und der christlichen Tradition begegnet, und dass den bleibenden Schrecken des Todes Ernst nimmt.

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