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Informationen für Patienten

Die folgenden Informationen sollen Patienten einen Überblick über die Abläufe in der Unfallchirurgischen Klinik geben und es Ihnen erleichtern, sich in den ambulanten und stationären Strukturen zurechtzufinden.

Notaufnahme

Die im Klinikum eingerichtete zentrale Notaufnahme dient der abteilungsübergreifenden Notfallversorgung der Bielefelder Bevölkerung. Mit einer Zahl von ca. 15.000 Patienten pro Jahr stellen die unfallchirurgisch zu versorgenden Patienten den überwiegenden Anteil dar.

Die Notaufnahme ist rund um die Uhr geöffnet und mit ärztlichem und pflegerischem Personal besetzt. Alle Patienten, die notfallmäßig medizinische Hilfe benötigen, werden hier versorgt. Anschließend wird darüber entschieden, ob eine stationäre Aufnahme erfolgt oder ob das Krankenhaus wieder verlassen werden kann.

Im letzteren Fall wird die weitere Betreuung in der Regel durch einen niedergelassenen Arzt (Hausarzt/ Orthopäde/ Unfallchirurg) weitergeführt. Dafür bekommen die Patienten einen Kurzarztbrief mit durchgeführter Diagnostik und Therapie mit.

Angesichts der Tatsache, dass in der Notaufnahme Patienten aller Disziplinen und Erkrankungen aller Schweregrade notfallmäßig behandelt werden müssen, dient die Notaufnahme auch als zentrale Anlaufstelle für Einlieferungen mit Feuerwehr, Notarztwagen bzw. Rettungshubschrauber. Dadurch sind aus organisatorischer Sicht Verzögerungen im Behandlungsablauf möglich. Es muss um Verständnis dafür gebeten werden, dass eine gewisse Differenzierung nach dem Schweregrad der Verletzung erfolgen muss und damit Wartezeiten auftreten können.

Stationäre Behandlung bei geplanten Operationen

Die Stationen der Unfallchirurgischen Klinik sind in der 7. Etage (Station 7.3) und der 9. Etage (Station 9.1) lokalisiert.

Der operative Eingriff wird normalerweise am Tag der stationären Aufnahme durchgeführt. Voraussetzung ist ein adäquater gesundheitlicher Zustand. Sollten hierzu Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder rufen Sie uns an. Sollten Sie zum geplanten OP- Termin verhindert sein, rufen Sie uns bitte an unter 0521- 581 3126 oder außerhalb der Öffnungszeiten des Sekretariats auf den jeweiligen Station (Station 7/3 unter 0521- 581 1730 oder Station 9/1 unter 0521- 581 1910) an.

Patienten, die zur stationären Aufnahme kommen, sollten folgende Unterlagen mitbringen:

  • Den Einweisungsschein vom Hausarzt, Orthopäden oder Unfallchirurgen
  • Die medizinischen Unterlagen wie Röntgen- Bilder/ MRT- oder CT- Bilder

Bei Privatpatienten ist ein Einweisungsschein zur stationären Behandlung nicht notwendig. Der Zeitpunkt der stationären Aufnahme ist in der Regel morgens früh gegen 6.45 Uhr. Hierzu melden sich die Patienten mit dem Einweisungsschein im Erdgeschoss im Anmeldebereich an und werden im Computersystem registriert. Anschließend geht es auf die entsprechende Station (7/3 oder 9/1). Dort werden die Anmeldeunterlagen abgegeben. Auf den Stationen findet anschließend ein Gespräch mit dem ärztlichen/ pflegerischem Personal statt, um den Ablauf abzustimmen, noch eventuell offene Fragen zu beantworten und um die zu operierende Seite zu markieren. Die mitgebrachten Wertsachen sollten sich auf ein Minimum reduzieren und werden am Tag der Operation vom Pflegepersonal weggeschlossen.

Jeder stationäre Patient wird nach der Operation mindestens einmal täglich ärztlich visitiert- üblicherweise zwischen 06.45 Uhr und 9.00 Uhr. Hier wird jeder Patient untersucht, über OP- Ergebnisse aufgeklärt, Verbände werden gewechselt und weitere Untersuchungen/ (Physio-)Therapien abgesprochen. Jeder Station zugeordnet ist mindestens ein Stationsarzt sowie ein Oberarzt. Einmal wöchentlich findet eine Chefarztvisite statt. Häusliche Versorgungsprobleme werden über den Sozialdienst im Hause geregelt. Die jeweiligen Möglichkeiten (Hilfsmittelversorgung für zu Hause/ häuslicher Pflegedienst/ Kurzzeitpflege/ Rehabilitationsmaßnahmen) werden am besten mit allen Beteiligten (ärztlichem/ pflegerischem Personal/ Patient/ Angehörigen) besprochen.

Die Entlassung aus der stationären Behandlung wird in der Regel frühzeitig abgestimmt, d.h. mindestens einen Tag vor Entlassung. Am Tag der Entlassung findet- wie gewohnt- morgens die Visite statt. Der Entlassungszeitpunkt ist im Vormittagsbereich- üblicherweise zwischen 10 und 11 Uhr. Zur Entlassung bekommen die Patienten einen Arztbrief mit den wesentlichen Informationen über den stationären Aufenthalt sowie eine Kopie Ihrer radiologischen Untersuchungen auf CD mit. Für den Arztbrief und den weiteren medizinischen Ablauf ist es wichtig den weiterbehandelnden Arzt zu benennen. Dies ist in der Regel der einweisende Arzt.

Sollten noch Fragen oder Unklarheiten bestehen, zögern Sie nicht uns sprechen uns an.
Wir helfen Ihnen gerne weiter.