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Liebe Patientin, lieber Patient!

Während Ihres Aufenthalts in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin bilden alle Mitarbeiter der Klinik Ihr gemeinsames
Behandlungsteam, wozu auch wir Psychoonkologen gehören.

Die Diagnose Krebs verändert das Leben der Betroffenen und Angehörigen grundsätzlich. Oft scheint dadurch das eigene Leben an Sinn und Perspektive zu verlieren. Psychoonkologie geht davon aus, dass psychosoziale Unterstützung die Erkrankung und ihren Verlauf positiv beeinflusst und wieder mehr Lebensqualität ermöglicht.

Team der Psychoonkologie

Marion Windisch
Marion Windisch

Marion Windisch

Psychoonkologin
Psychotherapie HPG

Susanne Kozay
Susanne Kozay

Susanne Kozay

Diplom Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin

Sven Husemann
Sven Husemann

Sven Husemann

Psychologe
Psychoonkologe

Unsere Leistungen für Sie

Was können wir Psychoonkologen Ihnen anbieten?

In einem Gespräch erfassen wir mit Ihnen Ihre aktuelle Lebenssituation in Verbindung mit den persönlichen Ressourcen und Belastungen und entwickeln mit Ihnen ein individuelles Unterstützungsangebot in allen Phasen der Erkrankung, um Sie zu entlasten.

Hier ein kurzer Überblick über unser Angebot:

  • Individuelle psychoonkologische Beratung
  • Unterstützung bei Entscheidungen im Behandlungsverlauf
  • Paar-, Familien- und Angehörigen-Gespräche
  • Hilfestellungen beim Umgang mit Ihren Ängsten
  • Unterstützung zum angemessenen Umgang mit Abgrenzung und der Annahme von Hilfe
  • Vermittlung von Methoden zur Stabilisierung und Entspannung
  • Begleitung von sterbenden Patienten
  • Klärungshilfe bei Konflikten
  • Psychotherapeutische Unterstützung
Wenn bei Ihnen der Verdacht einer Krebserkrankung besteht oder Sie zur Erstbehandlung kommen …

… ist dies für Sie und Ihre Angehörigen eine sehr belastende und ängstigende Situation. Aus dem gewohnten Alltag des privaten und beruflichen Lebens herausgefallen, werden Sie mit einem nicht selten zeitaufwendigen und belastungsreichen, häufig auch völlig fremden stationären „Krankenhausleben“ konfrontiert. Ihre Gefühle schwanken zwischen Hoffnung und Angst vor Gewissheit.

Ängste, Ungewissheiten, Verlust an Autonomie und plötzlicher Verlust von bisherigen Lebensperspektiven werden häufig als Bedrohung wahrgenommen. In dieser Situation ist ein stabiler Ansprechpartner und Begleiter auf dem Behandlungsweg von großer Bedeutung.

Nicht einfach ist es in dieser Situation, mit dem Gefühl der Ungewissheit umzugehen. Leider können wir Ihnen das nicht ersparen, denn die unterschiedlichen Untersuchungen und ihre Auswertungen brauchen Zeit, oft mehrere Tage. Sie sind aber erforderlich, um ein genaues Bild von der Art und dem Ausmaß der Erkrankung zu bekommen, und, wenn sich der Verdacht bestätigt, die bestmögliche Therapie vorzubereiten. Wir werden während dieser Zeit nicht über mögliche Ergebnisse spekulieren, denn das würde Sie nur weiter verunsichern. Erst nach Vorliegen der Ergebnisse und Bewertung aller Behandler ist es möglich, gemeinsam über die Untersuchungsergebnisse und die sich vielleicht anschließende Therapie zu beraten. Scheuen Sie sich aber nicht, Fragen zu den einzelnen Untersuchungen zu stellen und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

Wenn Sie schon eine längere Krankheitsgeschichte zu tragen haben, …

… befinden Sie sich vielleicht gerade in einer laufenden Therapie oder das Fortschreiten der Erkrankung macht weitere Behandlungen erforderlich. Immer wieder müssen Sie sich mit neuen Situationen auseinandersetzen, stehen vor neuen Entscheidungen, die manchmal sehr eingreifend oder ängstigend sind. Vielleicht können wir Psychoonkologen Sie dabei unterstützen.

Wir, das gesamte Behandlungsteam werden darum bemüht sein, Sie in dieser schwierigen Situation zu verstehen und so gut wie möglich zu unterstützen. Wenn Sie zwischendurch das Gefühl haben sollten, es ist uns nicht gelungen, sprechen Sie uns bitte darauf an. Es ist gut und entlastend, Ärger und Unzufriedenheit nicht mit sich herumzutragen, sondern auszusprechen. Vielleicht finden wir dann gemeinsam eine Lösung.

Wir stellen uns bei Ihnen persönlich während Ihres Aufenthaltes vor, oder Sie bekommen einen Fragenbogen zu Ihrer psychischen Befindlichkeit. Sie können aber auch, wenn Sie von sich aus mit uns Kontakt aufnehmen möchten, Ihren Wunsch den Ärzten oder dem Pflegepersonal jederzeit mitteilen. Gespräche können in unserem Beratungsraum oder im Patientenzimmer stattfinden.