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Mikrochirurgische Operationen

Unter Mikrochirurgischen Operationen versteht man in der Augenheilkunde Eingriffe, die unter einem Operationsmikroskop meist am liegenden Patienten vorgenommen werden. Der Operateur und der Assistent haben einen stereoskopischen Einblick auf das Operationsgebiet mit variabler, bis zu 16-facher Vergrößerung.

Am vorderen Augenabschnitt sind dies zum Beispiel:

  • die Hornhauttransplantation (Keratoplastik) bei Anomalien der Hornhautwölbung oder bei ausgedehnten Trübungen,
  • die Schaffung eines verbesserten Kammerwasserabflusses durch eine Glaukomoperation bei grünem Star,
  • sowie die Entfernung der getrübten Linse mit Implantation einer Kunstlinse bei grauem Star.


Die Versorgung komplexer Augapfelverletzungen wird selbstverständlich auch mit Hilfe eines Operationsmikroskopes vorgenommen.

Am Hinterabschnitt erfolgen die Versorgung komplizierter Netzhautablösungen und die Durchführung von Vitrektomien bei Erkrankungen der Makula und Glaskörpereinblutungen unter dem Operationsmikroskop.