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Hernienchirurgie

Leistenhernie (Leistenbruch)

Die operative Versorgung von Leistenbrüchen zählt zu den häufigsten in der Welt durchgeführten Operationen. Bei einem Leistenbruch handelt es sich um eine Gewebelücke in der Leistenregion durch verschiedene Faktoren, z.B. eine Schwäche des Bindegewebes.
In unserer Klinik bieten wir verschiedene Operationstechniken an, diese Gewebelücke zu schließen. Die verschiedenen Verfahren sind dabei individuell auf den Patienten zugeschnitten, so dass jeder Patient die für ihn optimale Technik erhält.

Der Leistenbruch kann durch eine spezielle Naht (Wiedervereinigung der Gewebe mit Verschluss der Lücke durch Fäden, die das körpereigene Gewebe zusammen halten) oder durch die Einbringung eines Netzes (zur Verstärkung der köpereigenen Gewebsschichten)  repariert wird. Das Nahtverfahren wird immer über einen Schnitt in der Leiste durchgeführt. Bei den sogenannten „Netzverfahren“ können wir moderne Netze, die aus unterschiedlichen „high-Tech-„ Kunststoffen, z.T. auch mit Titan beschichtet bestehen, über einen Schnitt in der Leiste oder in der Minimal invasiven Technik – der „Schlüssellochtechnik“ über drei kleine Hautschnitte einsetzen. Die von uns verwendeten Netze sind gut verträglich und bilden mit dem Gewebe der Bauchwand eine stabile Narbe.

Nach einer eingehenden Untersuchung und ausführlichen Beratung in unserer Spezialsprechstunde entscheiden Sie sich mit uns für das optimale Verfahren. Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 3 Tage. Eine körperliche Schonung von 1 – 2 Wochen ist nach der Operation erforderlich, bei Operationen ohne Netzeinlage auch länger.

Bauchwandhernie (Bauchwandbruch)

In der Bauchdecke können angeborene und erworbene Lücken (Bauchwandbruch oder „Hernie“) entstehen. Diese runden Defekte in der Bauchdecke treten meist in der Mitte der Bauchdecke zwischen der geraden Bauchwandmuskulatur oder direkt am Nabel auf. Nach Operationen durch einen Bauchschnitt können im Narbenbereich erneut Defekte auftreten, die Narbenbrüche genannt werden.

Die Bauchwandbrüche können wie der Leistenbruch mit einer offenen Schnittoperation oder in der „Schlüssellochtechnik“ repariert werden. Nur bei sehr kleinen Brüchen bis 1,5 cm – meist im Nabelbereich – wird heute noch ein reines Nahtverfahren durchgeführt. Bei größeren Brüchen wird routinemäßig die Bauchdecke durch das Einbringen eines Netzes stabilisiert. Die modernen Netze sind gut verträglich und werden vom Körper in eine stabile Narbe integriert, so dass eine dauerhafte und sichere Verstärkung der körpereigenen Narbe erfolgt.

In unserer Spezialsprechstunde empfehlen wir Ihnen nach eingehender Untersuchung und ausführlicher Beratung das für Sie individuell optimale Operationsverfahren. Der stationäre Aufenthalt ist abhängig von der Größe des Bauchwandbruches und der durchgeführten Operation. Der Aufenthalt beträgt zwischen 3 und ca. 5 Tagen und kann bei sehr großen Brüchen auch länger andauern. Eine körperliche Schonung von mindestens 2 Wochen ist nach der Operation erforderlich.