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Unfallchirurgie

Die Therapie von Unfallpatienten erfolgt leitliniengerecht nach modernsten Standards durch Fachärzte für Chirurgie und Unfallchirurgie. Die unfallchirurgische Sektion als Unterabteilung der Klinik wird durch einen Unfallchirurgen geleitet, der auch die Berechtigung besitzt, Arbeits- und Wegeunfälle zu behandeln. So können wir Unfallchirurgie und Endoprothetik auf hohem Niveau garantieren. Die hervorragende Ausbildung der Ärzte der Klinik in der Notfallmedizin beweist sich im Alltag in der Arbeit als Notärzte auf einem der Notarztwagen der Stadt Bielefeld und auf dem Rettungshubschrauber Christoph 13.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick geben, wie und womit wir Ihnen bei einem Unfall helfen können.

Frische Verletzungen, Knochenbrüche und deren Folgen

Denkt man an Knochenbrüche, kommen einem zuerst die Brüche an Armen und Beinen in den Sinn. Bei einfachen, nicht verschobenen Brüchen genügt oft die Anlage eines Gipsverbandes, eine stationäre Behandlung ist meist nicht notwendig. Bei komplizierten Knochenbrüchen ist durch die einfache Gipsanlage eine Heilung ohne Funktionsstörungen häufig nicht möglich. Dann ist oft eine Operation notwendig, um eine möglichst schnelle und gute Wiederherstellung der Bewegungsfähgikeit zu erreichen. Neben den im Röngten sichtbaren Knochenbrüchen liegen aber auch stets Verletzungen der umgebenen Muskeln, Sehnen und Bänder vor. Das Ausmaß der Verletzung ist also nur durch eine vollständige ärztliche Untersuchung sicher zu erkennen.

Knochenbrüche und Verschleiß an Hüft-, Knie- und Schultergelenken

Bei unfall- oder verschleißbedingten Erkrankungen der Gelenke ist der künstliche Gelenkersatz (Endoprothese) ein bewährtes Verfahren, schnell Beschwerdefreiheit und volle Beweglichkeit zu erlangen. Schmerzende Gelenke vermindern die Lebensqualität, da jede Bewegung weh tut. Ein künstliches Gelenk ersetzt das Geschädigte. Je nach Ausmaß der Verschließerscheinungen (Arthrose) oder der Schädigung durch einen Gelenkbruch können Gelenkteile durch eine Teilprothese oder auch das vollständige Gelenk mittels einer Vollprothese ersetzt werden.

Arbeits- und Wegeunfälle (BG-Verfahren, D-Arzt)

Ungefähr alle zwanzig Sekunden ereignet sich in Deutschland ein Arbeitsunfall. Darunter fallen nicht nur solche Unfälle, die direkt im Betrieb stattfinden, sondern auch jene, die beispielsweise auf Dienstwegen zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause passieren. Patienten mit Arbeitsunfällen sind durch die Berufsgenossenschaften versichert. Arbeitsunfälle dürfen nur von besonders spezialisierten Ärzten versorgt und nachbetreut werden, die von den Berufsgenossenschaften speziell hierzu zugelassen wurden. Der Leiter unserer Unfallchirurgischen Sektion besitzt diese Voraussetzungen in vollem Umfang und ist von den Berufsgenossenschaften als D-Arzt zugelassen.

Sportverletzungen

Ebenso wie es zahlreiche Sportarten gibt, gibt es leider auch zahlreiche Möglichkeiten sich beim Sport zu verletzen: Zerrungen, Muskelfaserrisse,  Bänderrisse, Prellungen, Schürf- und Platzwunden und Knochenbrüche sind nur einige der möglichen Diagnosen. Die meisten Verletzungen zieht man sich laut Statistik (nach Verletzungen im Haushalt) beim Fußball zu - allerdings ist dies auch die beliebteste Sportart und wird dementsprechend von vielen Menschen ausgeübt.